Die Preisträger des Wettbewerbs 2018:

Migrantenselbsthilfe, Familiensprechstunde und ein blühendes Zentrum für alle!

1. Preis

Freiwilligenzentrum Alsfeld e.V.

Projekt:

„Freiwilligenzentrum Alsfeld – aktiv für Alsfeld“

Vor nur wenigen Jahren tat sich eine Gruppe Freiwilliger zusammen, um aus leer stehenden Räumen mitten im Zentrum von Alsfeld einen lebendigen Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Entstanden ist ein sprichwörtlich blühendes Zentrum mit vielfältigen Projekten, der dazugehörige Bürgergarten ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien. Mehr noch als im städtischen Umfeld kommt es in ländlichen Regionen darauf an, dass durch weitreichendes ehrenamtliches Engagement die Arbeit mit und für Familien möglich wird. Das Freiwilligenzentrum Alsfeld ist mit seinem umfassenden Angebot für ein generationenübergreifendes Miteinander ein herausragendes Beispiel dafür, wie mit viel Leidenschaft und Einsatz eine Unterstützung für Familien auch in einer kleineren Kommune funktionieren kann.

2. Preis

Al Karama Familienbildung

Projekt:

„Al Karama – jeder Mensch verdient es, geachtet zu werden“

Die Einrichtung setzt mit einem Treffpunkt für Familien in der Frankfurter Nordweststadt und vielfältigen Willkommens- und Unterstützungsangeboten ein Zeichen bei der Integration von Flüchtlingsfamilien und Familien mit Migrationshintergrund in Hessen. Familien, Kinder und junge Menschen erfahren wertvolle Hilfe im Alltag, werden nachhaltig gefördert und somit schneller Teil unserer Gesellschaft. Das Besondere des Projekts, so die Jury, ist das internationale Team, das Zugang zu den Familien findet und ihnen vielfältige Möglichkeiten zu Bildung und Teilhabe eröffnet. Außerordentlich sind auch das Engagement und der Mut, mit dem die Gründerinnen der Einrichtung, die selbst in zwei Kulturen verwurzelt sind, die Initiative ergriffen und einen Begegnungsort für Familien aufgebaut haben. Ihr Engagement ist ein lebendiges Beispiel für „Hilfe zur Selbsthilfe“.

3. Preis

Universitätsklinikum Frankfurt – UCT Psychoonkologie

Projekt:

„Familiensprechstunde – Wahrheit braucht Mut. Mit Kindern über Krebs sprechen“

Erkranken Eltern an Krebs, ist das für alle Familienmitglieder belastend. Der Alltag in der Familie verändert sich, oft kommen finanzielle Sorgen hinzu und nichts ist mehr so, wie es vorher war. Viele Eltern sind verunsichert darüber, inwieweit sie ihre Ängste mit ihren Kindern teilen können und sollen. Ziel der Familiensprechstunde ist es, Kinder krebskranker Eltern mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein zu lassen. Das Angebot unterstützt auf vorbildliche Weise die betroffenen Familien, hilft ihnen, ihre Sprachlosigkeit zu überwinden und einen Weg zu finden, wie sie mit der Krankheit umgehen können. Die Jury ist der Auffassung, dass mit diesem Projekt eine wertvolle, beispielhafte Arbeit getan wird, die Familien entlastet und von der die ganze Gesellschaft profitiert.