Die Preisträger des Wettbewerbs 2012:

Offenes Haus für Jung und Alt und Generationen Freundschaften

1. Preis

Müfaz – Mütter- und Familien­zentrum Bad Nauheim

Projekt:

„Das offene Haus für Jung und Alt überzeugt einfach auf ganzer Linie. In vielseitigen Projekten setzen sich die 17 Mitarbeiter und über 20 Ehrenamtlichen Tag für Tag für die Familie ein.“

Das Mütter- und Familienzentrum aus Bad Nauheim ist der erste Gewinner des Hessischen Familienpreises. Der Verein überzeugt mit einem ganzheitlichen Konzept, das Menschen aller Altersgruppen eine moderne Form des Zusammenlebens ermöglicht. Seit der Gründung im Jahr 1991 wurde das Angebot kontinuierlich ausgeweitet: Im Begegnungszentrum des benachbarten Altenheims findet regelmäßig ein Frühstück für Jung und Alt statt. Der Notmütterruf sowie die täglich geöffnete Kinderkrippe unterstützen die Familien vor Ort in der Kinderbetreuung. Und der für 2012 vorgesehene Aufbau von Großelternpa­ten­schaften bietet Kindern, Eltern und Senioren gleicher­maßen Verbindung wie Hilfestellung. Weitere geplante Initiativen wie ein Mentorenprojekt für Jugendliche bestärken eindrucksvoll das soziale Miteinander als Arbeitsfeld und Auftrag der Einrichtung. Ziel des Vereins ist es, eine Antwort zu geben auf ge­sellschaftliche Herausforderungen wie der Ver­inse­lung der Generationen. Dem Wunsch, dass ihm dies auch in Zukunft gelingt, möchten wir mit unserer Auszeich­nung Ausdruck verleihen.

2. Preis

Initiative Generationen Freundschaften Kassel

Projekt:

„Mit Patenschaften bringen die beiden ehrenamtlichen Gründerinnen junge Familien und ältere Menschen zusammen. Und ergreifen damit einfach vorbildlich Initiative!“

Der zweite Platz des Hessischen Familienpreises 2012 geht an das Projekt Generationen Freundschaften aus Kassel, das auf eindrucksvolle Weise private Initiative mit ehrenamtlichem Engagement zusammenführt. Mit ihrer ausgezeichneten Idee der Patenschaften zwischen Kindern, Eltern und Großeltern gelingt es den beiden Gründerinnen Christine Bremer und Dagmar Bischler, sowohl junge Familien als auch ältere Menschen anzusprechen, die neu in Kassel sind oder deren erweiterte Familien nicht mehr am selben Ort leben. Ein erster Kontakt zwischen den Interes- sierten entsteht durch monatliche Treffen, bei denen die beiden ehrenamtlichen Initiatorinnen informieren und bereits bestehende Paten ihre Erfahrungen weitergeben. So sollen über Generationen hinweg Freundschaften geknüpft werden, von denen beide Seiten langfristig profitieren. Mit der Auszeichnung ist der Wunsch verbunden, dass sich das Projekt etabliert und als Vorbild für weitere pri­vate Initiativen den Dialog zwischen den Menschen in Hessen nachhaltig fördert.