• 2016: Sportplatz, Bildungsstätte, Dorfgemeinschaft und Inklusion

    1. Preis

    SG Bornheim 1945 e. V. Grün-Weiss

    Projekt:

    „Jung & Alt auf dem Sportplatz der SG Bornheim e. V. Grün-Weiss – Das Kinder- und Familienzentrum der Generationen“

    Die SG Bornheim 1945 e. V. Grün-Weiss belegt im Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis 2016 den 1. Platz. In seinem Kinder- und Familienzentrum – dem ersten seiner Art auf einem Fußballplatz in Deutschland – bündelt der Verein verschiedene pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche. Im „Familien-Sport-Café“ oder beim „pädagogischen Mittagstisch“ begegnen sich unterschiedliche Generationen, Kulturen und Mentalitäten und bereichern sich gegenseitig. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden gefördert, Familien erhalten wertvolle Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kinder. Damit ist das Projekt ein wichtiger Anker für die Menschen im Frankfurter Stadtteil Bornheim und Umgebung.

    2. Preis

    Evangelische Familien­bildungsstätte – Mehrgenera­tionenhaus Werra-Meissner

    Projekt:

    „Let’s talk“

    Mit der wöchentlich stattfindenden Gesprächsrunde „Let’s talk“ setzt die Einrichtung ein Zeichen bei der Integration von Flüchtlingen in Hessen. Einheimische aus Eschwege und der Region treffen auf kürzlich eingetroffene Familien und Einzelpersonen aus Krisengebieten und begegnen sich auf Augenhöhe – gesprochen wird in der für alle gleich fremden Sprache Englisch.

    3. Preis

    Familien­Zentrum Bad Sooden-Allendorf e. V.

    Projekt:

    „FamilienZentrum Bad Sooden-Allendorf ... ich unter unserem Dach“

    Mehr noch als im städtischen Umfeld kommt es in ländlichen Regionen darauf an, dass durch ehrenamtliches Engagement die Arbeit mit und für Familien möglich wird. Das FamilienZentrum ist mit seinem Angebot für ein generationenübergreifendes Miteinander ein Beispiel dafür, wie mit viel Leidenschaft und Einsatz eine Unterstützung für Familien auch in einer kleineren Kommune funktionieren kann.

    Sonderpreis 2016 für das Projekt:

    Inklusive Vater-Kind-Arbeit mit dem feuerroten PAPAmobil

    Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

    Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck erhält im Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis 2016 einen Sonderpreis. Damit ehrt die Jury die inklusive Vater-Kind-Arbeit, die durch das PAPAmobil ermöglicht wird. Durch gezielte Vater-Kind-Angebote aus den Bereichen Werken, Erlebnis- und Naturpädagogik wird die Erziehungskompetenz von Vätern gestärkt, die aktive Teilhabe am Familienleben gefördert und somit die klassische Rollenverteilung in den Familien zumindest zeitweise aufgehoben. Mit der Auszeichnung und dem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro ist der Wunsch verbunden, dass die Arbeit mit dem PAPAmobil konsequent fortgesetzt und das Angebot zur Förderung der Vater-Kind-Beziehung weiter ausgebaut wird.

  • 2014: Familienzentrum, Hafentreff und Werkstatt für Familienkultur

    1. Preis

    Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg e.V.

    Projekt:

    „Kinder- und Familienzentrum Waldtal“

    Den Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis 2014 gewinnt der Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg e.V. Die Einrichtung hat die Jury mit ihrem ganzheitlichen Konzept überzeugt, das die Lebenssituation von Kindern und Familien im sozialen Brennpunkt Waldtal deutlich verbessert. Durch Angebote vom Baby-Café bis zum Ferienprogramm hat sich der Arbeitskreis zu einem stabilen Anker für Jung und Alt entwickelt, der den Menschen im Ortsteil Waldtal Halt und Hilfe bietet. Mit der Auszeichnung verbindet sich der Wunsch, dass der Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg e.V. seine bestehenden Vorhaben erfolgreich umsetzt und durch weitere Projekte ergänzt, die Menschen in Hessen nachhaltig zugute kommen.

    2. Preis

    Diakonisches Werk Kassel

    Projekt:

    „Hafentreff Unterneustadt – Integration am Küchentisch“ und „Fair Play – Jugendliche für Vielfalt und Toleranz“

    Das Diakonische Werk Kassel erhält im Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis 2014 den 2. Preis. Den beiden prämierten Initiativen gelingt es, Werte wie Toleranz und Respekt zu vermitteln und Jugendliche, junge Erwachsene und Familien auf vorbildliche Weise in ihrem Alltag zu unterstützen. Während der „Hafentreff Unterneustadt“ aktiv den altersunabhängigen und kulturübergreifenden Austausch im Stadtteil fördert, hilft das Projekt „Fair Play“ 12- bis 27-Jährigen mit Migrationshintergrund, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Mit dem Preis möchte die Jury das Diakonische Werk Kassel motivieren, weiter die Integration von Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu fördern und so das kulturelle Miteinander der Generationen in Hessen nachhaltig zu stärken.

    3. Preis

    Gemeinde Alheim

    Projekt:

    „Im Pulsschlag der Zeit – das Alheimer FamilienZentrum“

    Einen von zwei dritten Plätzen im Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis 2014 belegt die Gemeinde Alheim. Mehr noch als im städtischen Umfeld kommt es in ländlichen Regionen darauf an, durch weitreichendes ehrenamtliches Engagement die Arbeit mit und für Familien möglich zu machen. Die Gemeinde Alheim ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch viel Einsatz und Leidenschaft alltägliche Unterstützung für Familien selbst in einer kleineren Kommune optimal funktionieren kann. Auch in Zukunft ist die Gemeinde anderen Kommunen im ländlichen Raum wünschenswerterweise ein Vorbild und baut ihre Angebote für Familien und ein generationenübergreifendes Miteinander weiter aus.

    3. Preis

    Menschens­kinder – Werkstatt für Familienkultur e.V. Darmstadt

    Projekt:

    Der Verein Menschenskinder – Werkstatt für Familienkultur e.V. belegt im Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis 2014 einen von zwei dritten Plätzen. Aus einer privaten Initiative entwickelt, ist der Verein in relativ kurzer Zeit zu einem verlässlichen Partner für die Familien im Darmstädter Stadtteil Kranichstein geworden. Die Initiative führt haupt- und ehrenamtliches Engagement in herausragender Weise zusammen – immer mit dem Ziel, den betroffenen Familien ihren Alltag bestmöglich zu erleichtern. Mit der Auszeichnung ist der Wunsch verbunden, dass der Verein seine Arbeit konsequent fortsetzt und das Angebot für Familien erfolgreich ausbaut.

  • 2012: Generationen Freundschaften und Offenes Haus für Jung und Alt

    1. Preis

    Müfaz – Mütter- und Familien­zentrum Bad Nauheim

    Projekt:

    „Das offene Haus für Jung und Alt überzeugt einfach auf ganzer Linie. In vielseitigen Projekten setzen sich die 17 Mitarbeiter und über 20 Ehrenamtlichen Tag für Tag für die Familie ein.“

    Das Mütter- und Familienzentrum aus Bad Nauheim ist der erste Gewinner des Hessischen Familienpreises. Der Verein überzeugt mit einem ganzheitlichen Konzept, das Menschen aller Altersgruppen eine moderne Form des Zusammenlebens ermöglicht. Seit der Gründung im Jahr 1991 wurde das Angebot kontinuierlich ausgeweitet: Im Begegnungszentrum des benachbarten Altenheims findet regelmäßig ein Frühstück für Jung und Alt statt. Der Notmütterruf sowie die täglich geöffnete Kinderkrippe unterstützen die Familien vor Ort in der Kinderbetreuung. Und der für 2012 vorgesehene Aufbau von Großelternpa­ten­schaften bietet Kindern, Eltern und Senioren gleicher­maßen Verbindung wie Hilfestellung. Weitere geplante Initiativen wie ein Mentorenprojekt für Jugendliche bestärken eindrucksvoll das soziale Miteinander als Arbeitsfeld und Auftrag der Einrichtung. Ziel des Vereins ist es, eine Antwort zu geben auf ge­sellschaftliche Herausforderungen wie der Ver­inse­lung der Generationen. Dem Wunsch, dass ihm dies auch in Zukunft gelingt, möchten wir mit unserer Auszeich­nung Ausdruck verleihen.

    2. Preis

    Initiative Generationen Freundschaften Kassel

    Projekt:

    „Mit Patenschaften bringen die beiden ehrenamtlichen Gründerinnen junge Familien und ältere Menschen zusammen. Und ergreifen damit einfach vorbildlich Initiative!“

    Der zweite Platz des Hessischen Familienpreises 2012 geht an das Projekt Generationen Freundschaften aus Kassel, das auf eindrucksvolle Weise private Initiative mit ehrenamtlichem Engagement zusammenführt. Mit ihrer ausgezeichneten Idee der Patenschaften zwischen Kindern, Eltern und Großeltern gelingt es den beiden Gründerinnen Christine Bremer und Dagmar Bischler, sowohl junge Familien als auch ältere Menschen anzusprechen, die neu in Kassel sind oder deren erweiterte Familien nicht mehr am selben Ort leben. Ein erster Kontakt zwischen den Interes- sierten entsteht durch monatliche Treffen, bei denen die beiden ehrenamtlichen Initiatorinnen informieren und bereits bestehende Paten ihre Erfahrungen weitergeben. So sollen über Generationen hinweg Freundschaften geknüpft werden, von denen beide Seiten langfristig profitieren. Mit der Auszeichnung ist der Wunsch verbunden, dass sich das Projekt etabliert und als Vorbild für weitere pri­vate Initiativen den Dialog zwischen den Menschen in Hessen nachhaltig fördert.